Leistungen · feste Preise in CHF

Leistungen

Fünf Formate für Betriebe mit 3 bis 40 Mitarbeitenden in Zürich und Umgebung. Jedes hat einen festen Umfang, einen festen Preis und endet mit einem Dokument, das im Betrieb bleibt.

01L1

Process Walk-through

Prozess-Rundgang

Drei Stunden bei Ihnen im Betrieb. Wir wählen gemeinsam einen Kernprozess – meist den Weg vom ersten Kundenkontakt bis zur Rechnung – und folgen ihm so, wie er an diesem Tag tatsächlich läuft: vom Telefon zur Planung, von der Planung zur Ausführung, von der Ausführung in die Buchhaltung.

Unterwegs notieren wir jede Übergabe zwischen zwei Personen oder Systemen, jeden Wartepunkt, an dem etwas liegen bleibt, und jede Doppelerfassung derselben Angabe. Am Ende steht der Ablauf auf einer Seite, mit allen Beteiligten als eigene Bahn, und daneben die Liste der gefundenen Punkte.

Das Format passt für Betriebe mit 3 bis 40 Mitarbeitenden in Handwerk, Dienstleistung oder kleiner Produktion. Der Betrieb läuft während des Rundgangs normal weiter; wir begleiten, wir unterbrechen nicht.

Enthalten

  • Startgespräch von rund 20 Minuten mit der Inhaberin oder dem Inhaber
  • Begleitung des gewählten Kernprozesses durch alle Stationen
  • Gezeichneter Ablauf auf einer Seite, bearbeitbar und als PDF
  • Liste der gefundenen Übergaben, Wartepunkte und Doppelerfassungen
  • Kurze Nachbesprechung am Telefon innerhalb von zwei Arbeitstagen

Die Schritte

  1. Schritt 1Startgespräch: Prozess und Beteiligte festlegen
  2. Schritt 2Begleitung vom Kundenkontakt bis zur Rechnung
  3. Schritt 3Notieren von Übergaben, Wartepunkten, Doppelerfassungen
  4. Schritt 4Zeichnung des Ablaufs auf einer Seite
  5. Schritt 5Übergabe von Zeichnung und Punkteliste

CHF 290.–CHF 261.–−10 %

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Eine Person im Anzug füllt an einem weissen Tisch ein Antragsformular mit einem Stift aus.

3 Stunden vor Ort · Betriebe mit 3 bis 40 Mitarbeitenden

02L2

Process Map

Prozesslandkarte

Zwei Sitzungen, um alle Prozesse des Betriebs auf eine Seite zu bringen. In der ersten sammeln wir mit Ihnen, was im Betrieb regelmässig abläuft, und ordnen es in Kern- und Unterstützungsprozesse. Jeder Prozess bekommt einen Namen, eine verantwortliche Person, einen Auslöser und ein Ergebnis.

In der zweiten Sitzung geht es um die Schnittstellen: Wo gibt ein Prozess etwas an den nächsten weiter, und was genau? Diese Übergänge zeichnen wir ein. Daraus entsteht die Landkarte als druckbares Dokument, dazu eine Kurzbeschreibung pro Prozess und eine Vorlage, mit der Sie neue Prozesse im selben Muster ergänzen können.

Enthalten

  • Zwei Sitzungen von je rund zwei Stunden, vor Ort oder online
  • Prozesslandkarte als druckbares Dokument im Format A3
  • Kurzbeschreibung pro Prozess: Name, Verantwortung, Auslöser, Ergebnis
  • Vorlage für das Ergänzen neuer Prozesse

Die Schritte

  1. Schritt 1Sitzung 1: Prozesse sammeln und benennen
  2. Schritt 2Zuordnen in Kern- und Unterstützungsprozesse
  3. Schritt 3Sitzung 2: Schnittstellen einzeichnen
  4. Schritt 4Reinzeichnung, Kurzbeschreibungen und Vorlage

So sieht eine Landkarte im Kleinen aus

KundinBüroWerkstatt Anfrage Offerte Freigabe Ausführung Rechnung

CHF 620.–CHF 589.–−5 %

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Zwei Frauen an einem weissen Tisch mit Laptops, Taschenrechner und gedruckten Buchhaltungsunterlagen.

2 Sitzungen · alle Kern- und Unterstützungsprozesse auf einer Seite

03L3

Process Improvement Cycle

Verbesserungszyklus

Acht Wochen an einem Prozess, den Sie als Inhaberin oder Inhaber auswählen. Wir beginnen mit dem Ist-Stand, wie er heute läuft, und vereinbaren einen Soll-Stand, den alle Beteiligten mittragen. Daraus leiten wir Massnahmen ab, jede mit einer zuständigen Person und einem Datum.

Dann folgt die Erprobungsphase: Der angepasste Ablauf läuft im Alltag, und der Betrieb hält seine eigenen Zahlen fest – Durchlaufzeit, Anzahl Rückfragen, offene Positionen, was immer für diesen Prozess zählt. In der Abschlussbesprechung legen wir die Werte vor und nach dem Zyklus nebeneinander. Wir bewerten nicht; die Zahlen gehören Ihnen.

Der Zyklus umfasst fünf Sitzungen, die Prozessdokumentation im neuen Stand und einen Abschlussbericht, der festhält, was vereinbart wurde und was offen bleibt.

Enthalten

  • Fünf Sitzungen über acht Wochen, vor Ort oder online
  • Aufnahme des Ist-Stands und schriftlich vereinbarter Soll-Stand
  • Massnahmenliste mit Zuständigkeit und Datum
  • Begleitete Erprobungsphase mit den eigenen Kennzahlen des Betriebs
  • Prozessdokumentation und Abschlussbericht

Die Schritte

  1. Schritt 1Woche 1: Ist-Stand aufnehmen
  2. Schritt 2Woche 2: Soll-Stand vereinbaren
  3. Schritt 3Woche 3: Massnahmen festlegen
  4. Schritt 4Wochen 4–7: Erprobung im Alltag
  5. Schritt 5Woche 8: Abschlussbesprechung

CHF 880.–CHF 748.–−15 %

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Zwei Personen an einem Holztisch mit Formular, Taschenrechner, Telefon und weisser Tasse.

8 Wochen · ein Prozess nach Wahl der Inhaberin oder des Inhabers

04L4

Work Instructions Set

Arbeitsanweisungen-Set

Fünf wiederkehrende Aufgaben aus einem Arbeitsbereich – Werkstatt, Empfang, Lager, Büro – werden zu kurzen, bebilderten Arbeitsanweisungen. Der Massstab ist einfach: Eine neue Mitarbeiterin soll der Anweisung am ersten Tag folgen können, ohne jemanden fragen zu müssen.

Geschrieben wird mit den Leuten, die die Arbeit tatsächlich machen. Wir sitzen daneben, fotografieren die Handgriffe, fragen nach und bringen den Text in eine einheitliche Form. Über zwei bis drei Wochen entstehen so fünf Dokumente in einem bearbeitbaren Format, dazu ein Nummerierungsschema, mit dem Sie weitere Anweisungen selbst anlegen.

Enthalten

  • Auswahl der fünf Aufgaben gemeinsam mit der Bereichsleitung
  • Aufnahme am Arbeitsplatz mit den ausführenden Personen
  • Fünf bebilderte Arbeitsanweisungen in bearbeitbarem Format
  • Probelesen durch eine Person, die die Aufgabe noch nicht kennt
  • Nummerierungsschema für weitere Anweisungen

Die Schritte

  1. Schritt 1Aufgaben auswählen
  2. Schritt 2Mitschreiben am Arbeitsplatz
  3. Schritt 3Fotos und Entwurf
  4. Schritt 4Probelesen und Korrektur
  5. Schritt 5Freigabe und Nummerierung
Eine ältere Frau in roter Jacke reicht einer von hinten gesehenen Frau über den Schreibtisch ein Blatt Papier.

5 Anweisungen · ein Arbeitsbereich · 2 bis 3 Wochen

05L5

Process Question Hour

Prozess-Fragestunde

Manche Fragen brauchen keinen Rundgang, sondern eine Stunde Aufmerksamkeit: ein Formular, das immer wieder falsch zurückkommt, ein Freigabeweg, der zu lange dauert, eine Übergabe zwischen zwei Personen, die regelmässig hakt. Für solche Fälle gibt es die Prozess-Fragestunde.

Sie schicken uns die Frage und, wenn vorhanden, das betreffende Formular oder ein Beispiel vorab. In 60 Minuten online gehen wir die Situation durch und besprechen einen Vorschlag. Innerhalb von zwei Arbeitstagen erhalten Sie eine kurze schriftliche Notiz dazu. Die Fragestunde wird pro Sitzung gebucht; eine Folgefrage ist eine neue Buchung.

Enthalten

  • Vorab-Sichtung der eingesandten Unterlagen
  • 60 Minuten Videositzung mit bis zu drei Personen aus Ihrem Betrieb
  • Kurze schriftliche Notiz mit dem besprochenen Vorschlag

Die Schritte

  1. Schritt 1Frage und Unterlagen vorab per E-Mail
  2. Schritt 260 Minuten online
  3. Schritt 3Notiz mit Vorschlag innerhalb von zwei Arbeitstagen
Eine Frau am Fensterplatz telefoniert mit einem Festnetztelefon und drückt die Tasten, umgeben von Pflanzen und Ordnern.

60 Minuten online · eine konkrete Frage · pro Sitzung buchbar

06Methode

Wie wir gleichbleibend arbeiten

Ergebnisse können wir nicht versprechen – sie hängen von Ihrem Betrieb ab. Was wir zusichern können, ist eine Arbeitsweise, die bei jedem Auftrag gleich ist:

Eine Vorlage für jede Zeichnung

Alle Abläufe werden im selben Muster gezeichnet: eine Bahn pro Beteiligte, Übergaben als Pfeile, Wartepunkte markiert. Wer eine Zeichnung lesen kann, kann alle lesen.

Jeder Schritt wird zurückgelesen

Bevor etwas in das Dokument kommt, lesen wir es der Person vor, die den Schritt ausführt. Stimmt es nicht, wird es geändert – nicht diskutiert.

In den Worten des Betriebs

Wir übernehmen Ihre Bezeichnungen für Formulare, Räume und Rollen. Ein Dokument, das intern anders heisst als im Alltag, wird nicht benutzt.

Keine Massnahme ohne Zuständigkeit und Datum

Eine Massnahme ohne Namen und Termin wird nicht aufgenommen. Lieber drei Punkte, die jemand verantwortet, als zehn, die niemandem gehören.

Unsere Arbeitsgrundsätze

07Für wen

Für wen die Leistungen passen

Handwerksbetrieb mit Büro und Montage

Aufträge kommen telefonisch rein, werden im Büro geplant und draussen ausgeführt. Zwischen den drei Stationen gehen Informationen verloren. Der Prozess-Rundgang zeigt, wo.

Dienstleister mit wiederkehrenden Aufträgen

Treuhand, Beratung, Agentur, Praxis mit Empfang: Viele ähnliche Fälle, jeder etwas anders. Eine Prozesslandkarte macht sichtbar, welche Abläufe es wirklich gibt und wer sie verantwortet.

Kleine Produktion mit Lager

Bestellungen, Materialfluss, Ausbuchung, Versand. Hier lohnt sich oft der Verbesserungszyklus an einem einzigen Prozess, weil sich die eigenen Zahlen gut messen lassen.

Betrieb vor einer Übergabe

Wenn Wissen bisher in einem Kopf lag, helfen Arbeitsanweisungen und eine Landkarte, es für die nächste Person festzuhalten – bevor die Übergabe ansteht, nicht danach.

Für Einzelunternehmen ohne Mitarbeitende und für Betriebe mit deutlich mehr als 40 Personen sind die Formate nicht ausgelegt. Wir sagen das im Erstgespräch offen, statt ein Format zu dehnen.

Passt das zu Ihrem Betrieb? Anfragen

08Umfang

Was in jeder Leistung steckt

Die fünf Formate unterscheiden sich in Dauer und Dokument. Gleich sind die Dinge, die wir bei jedem Auftrag mitbringen:

  • Schriftliches Angebot mit Leistung, Termin, Beteiligten und Preis vor Beginn
  • Vorbereitung anhand der Unterlagen, die Sie uns vorab schicken
  • Beteiligung der Personen, die den Ablauf tatsächlich ausführen
  • Dokumente in bearbeitbarem Format, ohne Lizenz oder Abhängigkeit von uns
  • Nachbesprechung am Telefon nach der Übergabe
  • Anreise innerhalb der Stadt Zürich im Preis enthalten

Vertragsbedingungen (AGB)